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Ludwigshafener Rundschau vom 05.12.2019

Langer Weg für Taxis

Die Hochstraßensperrung macht vielen Unternehmen zu schaffen. Doch für kaum jemanden sind freie Straßen so wichtig wie für Taxifahrer. Einige von ihnen weigern sich inzwischen, von Ludwigshafen aus nach Mannheim zu fahren und umgekehrt.

Von Rebekka Sambale

Ludwigshafen. Wer in Ludwigshafen steht und sich ein Taxi auf die andere Rheinseite bestellt, etwa zum Mannheimer Hauptbahnhof, könnte vom Taxifahrer derzeit ein freundliches, aber bestimmtes „Nein“ hören. Auf dem umgekehrten Weg dasselbe. Denn sowohl die Ludwigshafener wie auch die Mannheimer Taxi-Zentrale bestätigen, dass es inzwischen Fahrer gebe, die den Weg auf die andere Rheinseite nicht mehr auf sich nehmen wollen. Der Grund: lange Staus auf den Rheinbrücken, vor allem auf der Konrad-Adenauer-Brücke und bis nach Mannheim hinein. Und das, weil seit Ende August in Ludwigshafen die Pilzhochstraße gesperrt ist. Neuerdings kommen noch Straßensperrungen unterhalb der Trasse hinzu.

„Nicht kostendeckend“ 
Ralf Senck, Vorstand der Ludwigshafener Taxi-Zentrale, kann das Verhalten der Fahrer nachvollziehen, auch wenn er es nicht gut heißt. Vom BASF-Tor 5 zum Mannheimer Hauptbahnhof brauche man inzwischen mit dem Auto 15 bis 20 statt zehn Minuten. „Und zurück fährt man dann eine Stunde“, sagt Senck. Denn der Weg von Mannheim aus sei besonders schwierig. „Auf der Brücke verjüngen sich sechs Spuren auf eine“, sagt der 59-Jährige und ergänzt: „Der Fahrer ist dann nur wegen dieser einen Fahrt 70 bis 80 Minuten gebunden. Das ist nicht kostendeckend.“
Daraus ergibt sich noch ein ganz anderes Problem: Stehen zu viele Wagen im Stau, könne es zum Versorgungsengpass kommen, wenn sich der nächste Kunde ein Taxi bestellt. Bislang habe die Vorlaufzeit bei einer Taxibestellung bei zehn bis 15 Minuten gelegen, so Senck. Inzwischen seien es 20 bis 25 Minuten. Der Rat an Kunden: Das Taxi frühzeitig bestellen.

Nur Pflichtfahrgebiet ist Pflicht 
Trotzdem wäre es Senck lieber, dass alle Fahrer auch alle Aufträge ausführen. Schließlich fällt ein stehengelassener Fahrgast negativ auf die Taxi-Zentrale zurück. Doch zwingen kann er niemanden. Das bestätigt auch Jürgen Schwarz, Vorstand der Taxi-Zentrale Mannheim. „Die Fahrer sind ja gegenüber uns nicht weisungsgebunden.“ Die beiden Taxi-Zentralen übernehmen lediglich die Vermittlung unter einer einheitlichen Rufnummer: 0621/525252 für Ludwigshafen, 0621/21818 oder -444044 für die Taxi-Zentrale Mannheim. Für Senck fahren 76 Fahrzeuge von 18 Taxi-Unternehmen und rund 220 unterschiedliche Fahrer. Bei der Taxi-Zentrale Mannheim sind es laut Schwarz 280 Fahrzeuge von 170 Unternehmen und über 500 Fahrer.
Rechtlich sei es völlig in Ordnung, als Ludwigshafener Taxi-Unternehmen eine Fahrt nach Mannheim abzulehnen. „Das gehört nicht mehr zum Pflichtfahrgebiet“, sagt Senck. Doch auch wenn das Taxi kommt und tatsächlich losfährt, gebe es oft Frust. „Die Leute denken, jetzt habe ich ein Taxi genommen und es geht schneller“, sagt Schwarz. Dann stehe das Auto aber im Stau und der Kunde sei unzufrieden. Vor allem in den Zeitfenstern zwischen 5.30 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr „ist es brutal“, so Senck. Und: Dass die Diskothek Musikpark aktuell geschlossen ist, „reißt uns ein riesiges Loch“.

Rheinübergreifende Lösung? 
Da nicht absehbar ist, wann sich die Situation „Hochstraße“ ändert, sind Senck und Schwarz im Austausch. Es habe erste „Gespräche über eine rheinübergreifende Fahrtenvermittlung“ gegeben. Konkreter möchte Senck noch nicht werden. Auf jeden Fall werde es wichtiger, vorab zu wissen, wo die Fahrgäste hingefahren werden möchten. Bislang wurde das nicht abgefragt. „Wir sind ja erst am Anfang“, gibt Schwarz zu bedenken. „Am Ende möchte irgendwann keiner mehr über die Brücke fahren“, befürchtet der 60-Jährige.


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